55 Mieterstrom - Ein Stadtplan für die Energiewende - Vorträge der VZSH

Pressemitteilung vom

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Startschuss für den Mieterstrom durch die 2017 erfolgte Verankerung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) finden sich zu wenig realisierte Mieterstromprojekte. Ob die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Novelle des EEG dem Mieterstrommodell einen starken Schub gibt, bleibt abzuwarten. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) bietet in ihren Vorträgen einen Überblick über den aktuellen Stand und verdeutlicht, welche konkreten Möglichkeiten jetzt zur Verfügung stehen.

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„Die EEG-Novellierung bringt durchaus wichtige Verbesserungen mit sich. So muss zum Beispiel der Mieterstrom nicht mehr in dem Gebäude verbraucht werden, auf dem die Anlage installiert ist, sondern kann auch an Mieter*innen geliefert werden, die im selben Quartier wohnen“, resümiert Tom Janneck, Leiter des VZSH-Projektes „Verbraucher in der Energiewende“. Zudem soll Mieterstrom, den Wohnungsunternehmen über Solaranlagen auf ihren Gebäuden erzeugen und an ihre Mieter*innen verkaufen, zukünftig keinen nachteiligen steuerlichen Einfluss auf deren Geschäftstätigkeit haben. Damit fällt eine große Barriere und lässt auf ein stärkeres Engagement von Seiten der Immobilienwirtschaft hoffen.

Mieterstrom zentrales Projektthema

Für den Erfolg der urbanen Energiewende kommt es jedoch auch auf die Verbraucher*innen an. Deshalb vermittelt das Projekt „Verbraucher in der Energiewende“ bereits seit Ende 2018 alle relevanten Informationen und Entwicklungen rund um diesen Themenbereich.

Das bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein angesiedelte Projekt bietet dazu unter anderem kontinuierlich Vorträge für Verbraucher*innen und andere Interessierte an – so auch am 27. Januar und 25. Februar 2021 (jeweils ab 18 Uhr). In beiden Fällen handelt es sich um einen kostenlosen Onlinevortrag. Unter dem Titel „Solarstrom als Mieter – Geht nicht? Geht doch“ verdeutlicht Fachreferent Steffen Schmidt die technische Umsetzung, die wirtschaftlichen sowie ökologischen Vorteile und wie Verbraucher*innen eben auch in einem Mehrfamilienhaus von Solarstrom profitieren können.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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