53 Stecker-Solargeräte erst unterm Weihnachtsbaum, dann am Balkon

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An den Weihnachtsbaum passen sie mit Sicherheit nicht, aber unter den Baum – schön als Geschenk verpackt – machen die kompakten Stecker-Solargeräte eine gute Figur. Nun mag solch ein Präsent in den Augen des Einen oder Anderen ein zu teures sein. Eine lohnenswerte Investition ist ein Solarmodul für den eigenen Balkon aber allemal. Informationen dazu gibt es auch in einem Onlinevortrag der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein am 15. Dezember.

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Solarstrom vom Dach ist günstiger und klimafreundlicher als Strom aus dem Netz. Bewohner einer Miet- oder Eigentumswohnung können durch die Installation von Stecker-Solargeräten auf Balkon oder Terrasse selbst Energie erzeugen. Und mit einer Fläche von 1,5 bis 3 Quadratmetern passen sie eventuell gerade noch so unter den Weihnachtsbaum – zumindest unter einen großen.

Genug Solarstrom für einen Kühlschrank und den nächsten Weihnachtsbaum

„Das Stecker-Solargerät lässt sich an Balkonbrüstungen und Außenwänden, auf dem Dach, der Terrasse oder im Garten anbringen und über eine einfache Steckdose anschließen“, erläutert Steffen Schmidt, Fachreferent im Projekt „Verbraucher in der Energiewende“, die möglichen Einsatzorte des Stromerzeugers.

Wichtig ist, dabei zu beachten, dass die Geräte schattenfrei platziert werden und eine optimale Ausrichtung zur Sonne Richtung Süden aufweisen. So wird sichergestellt, dass das Gerät möglichst viel Strom produziert. Je nach Größe und Ertrag erzeugen die „kleinen Kraftwerke“ mit 200 bis 500 Kilowattstunden genug Strom, um damit einen Kühl- und Gefrierschrank zu be-treiben. Und die Lichterkette des Weihnachtsbaums ist wahrscheinlich auch noch drin.

Klimaschutz zu vertretbaren Investitionskosten

Das ist nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern auch ein guter Beitrag zum Klimaschutz, der den persönlichen CO2-Fußabdruck verringert. Und es spart Geld, da weniger Strom aus dem öffentlichen Stromnetz benötigt wird. Wer den selbst erzeugten Strom nicht komplett verbraucht, kann den Überschuss ins öffentliche Stromnetz einspeisen und eine Vergütung erhalten. Da dessen Menge in aller Regel gering ist, lohnt sich der Aufwand für die anfallenden Formalitäten allerdings nicht.

Der Preis für die Solarmodule liegt je nach Größe zwischen wenigen 100 und 1.000 Euro. Darüber hinaus werden sie teilweise auch gefördert. Für den Betrieb eines Stecker-Solargerätes müssen Nutzer*innen ihren örtlichen Stromnetzbetreiber informieren. Viele Netzbetreiber haben dazu die entsprechende Anmeldung vereinfacht. Für den Anschluss der Anlage ist eine Elektro-Fachkraft empfehlenswert.

Terminankündigung

Am 15. Dezember 2020 bietet das Projekt „Verbraucher in der Energiewende“ einen kostenlosen Onlinevortrag zu dem Thema an. Unter dem Titel „Sonnenstrom für jedermann: Stecker-Solargeräte für Balkon und Terrasse“ informiert Steffen Schmidt nicht nur über die technischen Aspekte der Stecker-Solargeräte, sondern erläutert auch ihre Wirtschaftlichkeit sowie rechtliche Aspekte.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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