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Smart Meter Pflichteinbau und Kosten

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Für den Verbraucher ist es wichtig, die mit dem Rollout von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen anfallenden Kosten zu kennen. Dabei sieht das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende den flächendeckenden Einbau von diesen Zählern bis zum Jahr 2032 vor.

Pflichteinbau_Kosten_SmartMeter
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Der Rollout wird dann durchgeführt, wenn das Smart Meter Gateway von mindestens drei voneinander unabhängigen Unternehmen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert wurde. Diese Rahmenbedingungen liegen seit Ende 2019 vor, sodass der Pflichteinbau von Smart Metern nun starten wird. Ein gesetzlicher Pflichteinbau für Messstellenbetreiber zum Einbau von intelligenten Messsystemen besteht in folgenden Fällen:

  • Seit 2017 für Haushalte mit einem Stromverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden pro Jahr,
  • Haushalte mit einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr ab dem Jahr 2020,
  • Betreiber von Strom erzeugenden Neuanlagen z.B. Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von mehr als sieben Kilowatt Peak.

Haushalte, die nicht zu den aufgelisteten Fällen gehören, bekommen stattdessen eine moderne Messeinrichtung in Form eines digitalen Zählers eingebaut.

SmartMeter_Preisobergrenze_Einbau

Natürlich sind die neuen Zähler auch mit Kosten verbunden. Grundsätzlich sind die anfallenden Kosten vom jeweiligen Haushalt zu tragen. Eine individuelle jährliche Preisobergrenze für den Einbau und Betrieb bietet einen Kostenschutz. Dieser kann der Abbildung entnommen werden und gilt nur für den verpflichtenden Einbau oder dem freiwilligen Einbau durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber.

Der grundzuständige Messstellenbetreiber ist der örtliche Netzbetreiber, der für den vorhandenen analogen Ferraris-Zähler zuständig ist und nun den Einbau und Betrieb der Smart Meter übernimmt. Dieser kann seine Zuständigkeit für die digitalen Zähler an ein anderes Unternehmen übertragen, das bisher allerdings selten vorgekommen ist.

Möchte der Verbraucher einen freiwilligen Einbau bei einem Messstellenbetreiber außerhalb der Grundzuständigkeit vornehmen, so gilt für den Messstellenbetrieb der ausgehandelte Preis mit dem wettbewerblichen Messstellenbetreiber. Derzeit sind in Deutschland jedoch nur eine Handvoll wettbewerblicher Messstellenbetreiber aktiv, die sich vorrangig auf gewerbliche Kunden konzentrieren.

Bei wettbewerblichen Messstellenbetreibern sind vor Abschluss eines Vertrages dessen Leistungen, Preise und Laufzeiten zu beachten, die von denen des grundzuständigen Messstellenbetreibers abweichen können.

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