38 Heizen & Klimaschutz in Lübeck-Dornbreite

Pressemitteilung vom

Laut Umweltbundesamt nutzten private Haushalte 2018 mehr als zwei Drittel ihres Endenergieverbrauchs in Deutschland zum Heizen ihrer Wohnungen und Häuser. Je mehr wir mit fossilen Energieträgern heizen, desto schlechter ist es für das Klima. Daher ist es wichtig, auf nachhaltige Energieformen zu setzen. Heizen und Klimaschutz – beides ist deshalb nicht nur unabkömmlich, sondern bedingt sich gegenseitig. Der Umstieg soll aber auch den Geldbeutel nicht zu sehr belasten. In einer gemeinsamen Veranstaltung diskutieren Vertreter*innen der Hansestadt Lübeck, der Interessengemeinschaft der Siedlung Dornbreite e.V. und der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, wie genau das vor Ort in Lübeck-Dornbreite erreicht werden kann.

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Der Diskussionsabend unter dem Motto „Heizen & Klimaschutz – wie teuer wird es für mich?“ startet am 29. September um 19 Uhr im Festsaal der IG Dornbreite und wird durch Impulsreferate der Referenten Tom Janneck und Ingo Sell von der Verbraucherzentrale eingeleitet. Die Anmeldung erfolgt über die Webseiten www.durchblick-energiewende.de und www.igd-dornbreite.de oder alternativ auch per E-Mail: ene-wende@vzsh.de. Natürlich ist auch für Interessierte außerhalb des Lübecker Stadtteils eine Teilnahme möglich.

Die Frage nach dem Energieträger

Bei der Auswahl des Energieträgers der zukünftigen Wärmeversorgung stellen sich viele Fragen. Was ist besser: Nah- oder Fernwärme, Öl oder Gas? Sollte ich doch lieber Pellets verwenden? Müssen Öl- und Gasheizungen sowieso nicht bald raus? Für viele Verbraucher ist auch der Blick auf die Preise ein essentieller Aspekt.

Friedhelm Anderl, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Dornbreite meint: „Die Bewohner unseres Stadtteils setzen sich im Moment genau mit diesen Fragen auseinander. Einerseits sind viele Häuser älteren Datums und auch manche Heizung muss aktuell erneuert werden.“ Genau deswegen sei es ein wichtiges Anliegen des Vereins, Hausbesitzer*innen im Hinblick auf einen sinnvollen Klimaschutz und eine moderne Heiztechnik mit Informationen zu unterstützen.

Andrea Witt aus der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck berichtet: „Die Lübecker Bürgerschaft hat mit der Feststellung des Klimanotstands im Mai 2019 die Grundlage für das nun entwickelte Klimaschutzpaket gelegt, das mit 63 konkreten Maßnahmen breit gefächert ist. Dabei ist sich die Stadtverwaltung ihrer Vorbildfunktion bewusst und will nicht nur Impulse setzen, sondern auch den Lübeckerinnen und Lübeckern beratend zur Seite stehen.“ Ihr Kollege Hannes Schmitz ergänzt: „Der Heizwärmeverbrauch ist dabei laut CO2-Bilanz eine der größten Emissionsquellen für Lübeck, birgt aber auch mit das größte Einsparpotential.“

Die Frage nach den Kosten

Macht der Klimaschutz nun alles teurer? Tom Janneck, Projektleiter „Verbraucher in der Energiewende“, klärt in seinem Impulsvortrag die aufkommenden Fragen zu Energieträgern und auch Kostenberechnungen nach dem Klimaschutzpaket.

Im zweiten Vortragsteil zeigt Ingo Sell, Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, auf, welche Technik zum Nachrüsten oder Optimieren überhaupt zur Auswahl steht und was der Verbraucher beim Austausch beachten sollte.

Die Fragen aus der Runde

In einer anschließenden Diskussionsrunde stellen sich Andrea Witt von der Hansestadt Lübeck sowie Friedhelm Anderl von der Interessengemeinschaft Dornbreite gemeinsam mit den Referenten der Verbraucherzentrale den Fragen der Teilnehmer. Im Mittelpunkt stehen dabei örtliche Besonderheiten und Aktivitäten der Stadt Lübeck im Stadtteil Dornbreite. 

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsaktion der Klimaleitstelle der Hansestadt Lübeck, der Interessensgemeinschaft der Siedlung Dornbreite e.V., des Projektes „Verbraucher in der Energiewende“ und der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale in Deutschland. Aufgrund der Förderung ist die Veranstaltung kostenfrei.

Die Eckdaten zum Vortrag

Was: „Heizen & Klimaschutz – wie teuer wird es für mich?“
Wo: Festsaal der IGD, Am Grenzwall 20-22, 23556 Lübeck
Wann: 29. September 2020, 19 Uhr
Wie viel: Kostenlos

Anmeldung über 
•    die Interessengemeinschaft Dornbreite e.V.: www.igd-dornbreite.de
•    das Projekt Verbraucher in der Energiewende: www.durchblick-energiewende.de oder einfach per Mail an ene-wende@vzsh.de.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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