Onlineseminar: Solarstrom als Mieter - Geht nicht? Geht doch!

Stand:

Am 2. Juni ab 17.o0 Uhr beschreitet das Projekt „Verbraucher in der Energiewende“ wieder den digitalen Vortragsweg und bietet zum Thema Mieterstrom ein Onlineseminar an. Interessierte Verbraucher sind eingeladen, dem kostenlosen Vortrag an ihrem Computer zu folgen.

Die Anmeldung zu dem Onlineseminar ist finden Sie hier: zur Anmeldung!

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Nachhaltig und zukunftsträchtig – zwei Attribute, die schon lange bei einer Vielzahl von Verbrauchern angekommen und in Sachen Energiefragen in den Mittelpunkt gerückt sind. Die Art der Energieversorgung, die Wahl des Stromlieferanten oder auch die Häufigkeit der Energienutzung richten sich oftmals nach eben jener Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. So finden sich zum Beispiel immer mehr Solaranlagen auf Dächern von Einfamilienhäusern.

Doch auch bei vielen Mietern in Mehrparteienhäusern wächst der Wunsch, regionalen Strom zu beziehen. Aber wann hat der Mieter schon das Recht, sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach zu setzen? Geht also nicht! Oder geht das doch? 

Eine Möglichkeit für sie ist das Mieterstrommodell, das Verbrauchern eine Chance gibt, an der Energiewende teilzuhaben. Steffen Schmidt aus dem Projekt „Verbraucher in der Energiewende“ erläutert in seinem digitalen Vortrag „Solarstrom als Mieter – Geht nicht? geht doch!“ allen Interessierten die Möglichkeiten und Voraussetzungen des Mieterstroms.

Verbraucher erfahren alles über das Modell des Mieterstroms sowie die Verwendung von Solarmodulen (PV Plug in) für den Balkon und erhalten Tipps, wie sie auf diese Weise als Bewohner eines Mehrparteienhaus regionalen und regenerativen Strom beziehen. Der Vortrag erklärt die technische Umsetzung, verdeutlicht die wirtschaftlichen sowie ökologischen Vorteile und zeigt auf, wie Sie auch als Mieter in einem Mehrfamilienhaus von Solarstrom profitieren können!

Hier gelangen Sie zur Anmeldung für das Onlineseminar!

Was ist Mieterstrom überhaupt?

Generell handelt es bei dem Mieterstrommodell um ein Stromversorgungskonzept bei dem Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen ohne Nutzung des öffentlich Stromnetzes direkt an die Bewohner eines Hauses geliefert wird. Es muss sich dabei um ein Wohngebäude handeln.

In diesem Vortrag soll nur „echter“ bzw. geförderter Mieterstrom behandelt werden. „Echter“ Mieterstrom liegt dann vor, wenn es sich um eine Solaranlage in unmittelbarer räumlicher Nähe (meist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, teilweise auch an der Fassade) mit max. 100 kWp handelt. Keine Förderung und damit quasi „unechter Mieterstrom“ liegt vor bei BHKWs, KWK- und Windanlagen, entfernteren Solaranlage und Solaranlagen über 100 kWp.

Der Vortrag ist aufgrund der Förderung des Projektes durch das Landesministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) kostenfrei.

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